Djabbama heißt Willkommen: Zwischen Bremen und Kamerun entsteht ein Alumni-Netzwerk
Vom 23. bis 30. Januar 2006 besuchte der Rektor der Universität Bremen Professor Wilfried Müller die Universität von Ngaoundere im Norden Kameruns. Anlass des Besuches war der von beiden Universitäten gemeinsam organisierte Workshop „Environmental studies and their impact on social life“. Die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) unterstützte Tagung bildet den Auftakt für ein neues Wissenschaftlernetzwerk zwischen Zentralafrika und Deutschland. Begleitet wurde der Rektor von seiner Sprecherin Winnie Abraham sowie den beiden Bremer Professoren Wolfgang Heyser, Direktor des Instituts für Umweltforschung und Umwelttechnologie (UFT) und Hartmut Koehler (UFT) sowie von der Leiterin des International Office Dr. Renate Schönhagen. Die Teilnehmer – über 40 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Kamerun - haben einen Teil ihrer wissenschaftlichen Ausbildung an einer deutschen Universität absolviert, fünf davon an der Universität Bremen. So wurde auch erstmalig ein Alumni-Klub von ehemaligen Studierenden an deutschen Universitäten gegründet.
Konkret vereinbart wurden: (1) Konsolidierung des neu gegründeten Alumni-Clubs; (2) Gemeinsamer Antrag beim DAAD (Förderung von Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern); Für den Antrag sind folgende Projektinhalte vorgesehen:
Aufbau eines Masterstudiengangs Informatik in Ngaoundere;
Aufbau eines Bienenforschungsinstitutes;
Aufbau einer Datenbank, die „indigeneous knowledge“ und „scientific knowledge“ integriert;
Umweltforschung in Verbindung mit der Bekämpfung der Ausbreitung der Wüsten;
Nutzung des Alumni-Klubs in Ngaoundere als Informationsplattform;
Aufbau regionaler Vernetzung (sub-Sahara Afrika) aus bestehenden Kontakten.